Drei Länder, rund 500 Kilometer und unzählige Begegnungen entlang der Strecke: Der European Peace Ride 2026 hat einmal mehr gezeigt, welche verbindende Kraft der Radsport entwickeln kann. Für uns als Grand Départ Allemagne e.V. waren die drei Tage deshalb weit mehr als nur ein sportliches Erlebnis.
Ein großes Dankeschön geht zunächst an Kai Winkler und das gesamte Organisationsteam des European Peace Ride. Mit viel Leidenschaft, großem Engagement und einem starken Rahmenprogramm ist erneut ein Format entstanden, das Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt und den Radsport tief in der Region verankert.
Ein besonderer Moment wartete auf uns an der legendären Steilen Wand von Meerane. Dort begrüßte uns ein großflächiger Schriftzug mit den Worten:
„Bienvenue Grand Départ 2029 – Euer Montmartre, unsere Steile Wand.“
Eine starke und zugleich charmante Botschaft, über die wir uns sehr gefreut haben. Der Schriftzug von „So geht sächsisch.“ war für uns ein schönes Zeichen dafür, wie viel Radsportbegeisterung und Unterstützung unser Vorhaben in der Region bereits erfährt.
Eine besondere Ehre wurde uns anschließend im Rathaus von Meerane zuteil. Auf Einladung von Bürgermeister Jörg Schmeißer durften wir uns in das Goldene Buch der Stadt Meerane eintragen. Ein Moment, der uns in Erinnerung bleiben wird und der zugleich zeigt, welchen Stellenwert der Radsport in den Kommunen entlang der Strecke genießt.
Auch die Gespräche rund um den EPR haben uns viel Rückenwind gegeben. Unser besonderer Dank gilt Katja Meier, Mitglied des Sächsischen Landtags, für ihre Energie, ihr Interesse und den offenen Austausch sowie Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, für seine tolle Unterstützung und die konstruktiven Gespräche rund um unsere Bewerbung.
Was wir von diesen Tagen vor allem mitnehmen, ist die enorme Begeisterung für den Radsport in der Region. Entlang der Strecke, in den Städten und Kommunen und in vielen persönlichen Gesprächen haben wir viel Zuspruch für unsere Bewerbung um einen Grand Départ der Tour de France in Mitteldeutschland und Berlin erfahren.
#granddepartallemagne #granddepart2029
Foto Copyright: Brand Spiders GmbH / EPR 2026
Die erste Ausgabe "Etappe 1" unseres Newsletters ist verschickt!
Die Bewerbung für den Start der Tour de France 2029 in Berlin und Mitteldeutschland ist nicht per Fingerschnipp einfach abgeschlossen, sondern ist viel mehr ein sich entwickelnder, komplexer werdender Prozess. So natürlich auch das stetig wachsende Interesse an unserem Vorhaben. Mit dem Wissen haben wir uns Gedanken gemacht, welche Kanäle in dieser Phase des Bewerbungsprozesses wir bespielen wollen. Neben unseren Aktivitäten auf Instagram und Linkedin haben wir uns entschieden einen monatlichen Newsletter zu versenden. Die erste Ausgabe steht ganz unter der Bewerbungsübergabe in Berlin und die tollen Bilder vorm Brandenburger Tor. Außerdem sprechen wir in jeder Ausgabe kurz mit Unterstützern und Unterstützerinnen über den Grand Départ 2029. "Etappe" 2 des Newsletter wird am 15.09. versendet - wer die erste Ausgabe verpasst hat, kann sich hier auf unserer Webseite kostenfrei und unverbindlich dafür anmelden und bekommt die Ausgabe noch zugeschickt.
Wer den Newsletter aufmerksam liest, stellt am Ende fest, dass wir einen Spendenaufruf integriert haben. Mit jeder Spende kann man unsere Arbeit an unserem Vorhaben unterstützen und seinen Teil zum Tourstart vor unserer Haustür beitragen.
Alléz, Alléz
Euer GDA - Team
Ein weiterer großer Meilenstein ist erreicht.
Zum 30.06.2026 haben wir unter der Trägerschaft des German Cycling e.V. die offizielle Bewerbung für den Start der Tour de France 2029 abgegeben. Gemeinsam mit den Ländern Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde ein sogenanntes “Bidbook” erstellt und dem A.S.O. (Tourveranstalter) übergeben.
Im Rahmen des Grand Départs in Barcelona wurde unser Vereinsvorsitzender Rudolf Scharping zum aktuellen Stand unserer Bewerbung gefragt:
Ja, die Bewerbung ist eingereicht. Es geht um Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Riesenchance, um die Geschichte der Freiheit und des Mauerfalls zu erzählen!
Rudolf Scharping
40 Jahre nach dem Mauerfall entsteht damit ein großes symbolisches und ikonisches Bild für ein Sportereignis dieser Größenordnung. Gemeinsam mit den beteiligten Ländern wurde in den letzten Monaten intensiv an den Inhalten der Bewerbung gearbeitet. Dabei ging es um zentrale Fragen rund um die sportliche, organisatorische, finanzielle und gesellschaftliche Umsetzung eines Tourstarts.
Mit der Abgabe des Bidbooks ist damit ein wichtiger Meilenstein erreicht. Zugleich geht die Arbeit weiter: Bis zum Ende der Bewerbungsphase werden zentrale Themen wie Finanzierung, Nachhaltigkeit, regionale Einbindung und mögliche langfristige Effekte weiter konkretisiert.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Bewerbung umfasst nicht nur das Konzept für den Tourstart 2029. Sie denkt auch darüber hinaus: Wie kann die Dynamik einer Tour de France in der Region gehalten werden? Wie können Radsportvereine, bestehende Veranstaltungen, touristische Angebote und die Menschen vor Ort eingebunden werden? Und wie kann ein Grand Départ langfristig Wirkung entfalten – für den Radsport und für die Region.
Es wird nun damit gerechnet, dass bis zum Jahreswechsel der Grand Départ 2029 durch die A.S.O. verkündet wird. Die Spannung bleibt!
Danksagung
Ein besonderer Dank gilt dem nationalen Dachverband des deutschen Radsports, German Cycling e.V., der die offizielle Trägerschaft der Bewerbung übernommen hat.
Darüber hinaus danken wir allen beteiligten Ländern, Ministerien, Unterstützerinnen und Unterstützernn sowie allen Begleiterinnen und Begleitern, die diesen Weg möglich machen.
Anfang Juli haben wir Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, in Berlin getroffen. Mit ihr sprachen wir über die Idee, die Tour de France 2029 nach Deutschland zu holen – und darüber, welche besondere Geschichte Berlin und Mitteldeutschland als mögliche Gastgeberregion erzählen könnten.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Vision eines möglichen Grand Départ der Tour de France 2029 in Deutschland und die Frage, welche Chancen ein solches Ereignis für Berlin und Mitteldeutschland bieten kann.
Als gebürtige Geraerin betonte Elisabeth Kaiser die Bedeutung der Tour de France als eines der größten Sportgroßereignisse der Welt. Gleichzeitig hob sie hervor, wie gut sich ein möglicher Tourstart mit dem Ziel verbinden ließe, die Aufbauleistung und Entwicklung Ostdeutschlands international sichtbar zu machen.
Umso mehr freuen wir uns über ihre Unterstützung für unsere eingereichte Bewerbung und das Projekt. Sie sagt selbst:
Die Geschichte zeigt ganz klar: Ostdeutschland kann Radsport. Warum also nicht den Grand Départ zwischen Berlin, Dresden oder Gera erleben?
Vielen Dank für den offenen und konstruktiven Austausch. Gemeinsam arbeiten wir weiter an einer Vision, die weit über den Radsport hinausreichen kann.
Die Bewerbung um den Start der Tour de France 2029 erreicht einen wichtigen nächsten Meilenstein.
Grand Départ Allemagne e. V. ist dem nationalen Radsport-Dachverband German Cycling als Mitglied beigetreten. Damit übernimmt German Cycling offiziell die Trägerschaft der Bewerbung.
Für uns ist dieser Schritt von zentraler Bedeutung: Die Bewerbung wird damit fest im organisierten deutschen Radsport verankert und erhält eine Struktur, die der Größe und Bedeutung eines möglichen Grand Départ in Deutschland entspricht.
Seit Beginn des Jahres 2025 treiben wir die Bewerbung voran. Unter der Leitung von Dr. Thomas Hofmann und Andreas Prokop verantwortet der Verein die strategische, kommunikative und operative Arbeit der Bewerbung. Dazu gehört der laufende Austausch mit Bundesländern, Kommunen sowie Partnern aus Sport, Wirtschaft und Politik.
Die Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sondieren derzeit Möglichkeiten und Umfang einer Beteiligung.
Mit dem Beitritt zu German Cycling wird die bereits seit der Vereinsgründung bestehende Zusammenarbeit nun zusammengeführt und formalisiert. Für die Bewerbung bedeutet das: Die operative Initiative von Grand Départ Allemagne und die sportfachliche Verankerung von German Cycling arbeiten künftig unter einem gemeinsamen Dach.
Die Bewerbung für 2029 fällt in ein historisch aufgeladenes Jahr. Vierzig Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall soll ein Grand Départ in Deutschland nicht nur ein sportliches Großereignis sein, sondern auch ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen – getragen von Werten, die auch den Sport prägen.
Dr. Thomas Hofmann, Vorsitzender Grand Départ Allemagne e. V. und Präsident Sächsischer Radfahrer-Bund, sagt: „Die Bewerbung war von Anfang an eng mit dem deutschen Radsport verbunden. Mit German Cycling als Träger haben wir die Aufstellung, die ein Projekt dieser Größe braucht. Wir bringen Erfahrung, ein eingespieltes Team und ein klares Ziel mit: den Grand Départ 2029 nach Deutschland zu holen und damit ein sportliches wie gesellschaftliches Zeichen zu setzen."
Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand Grand Départ Allemagne e. V., ergänzt: „Die Tour de France ist das größte Schaufenster unseres Sports. Vierzig Jahre nach dem Fall der Mauer und der Friedlichen Revolution sowie 240 Jahre nach der französischen Revolution wäre ein Grand Départ in Deutschland weit mehr als ein sportliches Großereignis – er stünde für Freiheit, europäische Verbundenheit und die verbindende Kraft des Sports. Mit Grand Départ Allemagne unter dem Dach von German Cycling steht ein Team bereit, das Verantwortung übernimmt und aus der Bewerbung mehr machen will als ein Event: einen Impuls für den Radsport in ganz Deutschland.“
Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, sagt:
Als Träger dieser Bewerbung übernimmt German Cycling Verantwortung für ein Projekt mit Strahlkraft weit über den Spitzensport hinaus. Gemeinsam mit unseren Landesverbänden und Vereinen bringen wir die sportfachliche Expertise und die breite Verankerung des organisierten Radsports in Deutschland ein. Zusammen mit Grand Départ Allemagne e. V. arbeiten wir darauf hin, den Grand Départ der Tour de France nach Deutschland zu holen.
Mit der offiziellen Trägerschaft durch German Cycling geht die Bewerbung in eine neue Phase. Grand Départ Allemagne bleibt die operative Einheit der Bewerbung und wird den Prozess gemeinsam mit German Cycling weiter vorantreiben.
Ziel bleibt klar: den Grand Départ der Tour de France 2029 nach Mitteldeutschland zu holen.
Drei Bundesländer senden gemeinsames Signal der Einheit und Stärke
Mit ihrer gemeinsamen Erklärung haben die drei Länder ein starkes Signal gesetzt: Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen geschlossen hinter der Bewerbung um den Grand Départ 2030. Die Stimmen ihrer politischen Spitzen zeigen, wie eng sportliche Vision, europäische Freundschaft und regionale Stärke miteinander verbunden sind.
Wenn Leidenschaft auf Landschaft trifft, entsteht mehr als ein Rennen – es entsteht ein Erlebnis.
Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte in seinem Statement die besondere historische Dimension der Bewerbung. Er erinnerte daran, dass die Wiedervereinigung Deutschlands ohne die Unterstützung Frankreichs kaum denkbar gewesen wäre, und stellte die deutsch-französische Freundschaft als Fundament des europäischen Projekts in den Mittelpunkt. Ein Grand Départ in Mitteldeutschland könne diese Verbundenheit sichtbar machen und zugleich ein starkes Zeichen für Zusammenhalt in Europa setzen.
Thüringens Ministerpräsident Prof. Dr. Mario Voigt unterstrich die Rolle Mitteldeutschlands als „Herzregion Deutschlands“. Mit großer Leidenschaft warb er dafür, dass die Region mehr als bereit sei, das Herzstück des internationalen Radsports zu beherbergen. Für ihn steht fest: Die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen nicht nur Gastgeber sein, sondern auch Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne, zwischen regionaler Identität und weltweiter Aufmerksamkeit.
Aus Sachsen-Anhalt bekräftigte Wirtschafts- und Tourismusminister Sven Schulze die Umsetzbarkeit des Vorhabens. Er hob hervor, welche Bedeutung ein Grand Départ für die gesamte Tourismuswirtschaft der Region hätte – von Hotels und Gastronomie bis hin zu kulturellen Angeboten. Zugleich machte er deutlich, dass die drei Bundesländer in enger Abstimmung arbeiten, um den organisatorischen Anforderungen gerecht zu werden und Mitteldeutschland erfolgreich ins internationale Rampenlicht zu stellen.












